„Mit der Mautreform wurde in Meld. St. 25 (2014-2015) deutlich darauf hingewiesen, dass die Ausstellerrolle ausgegliedert und von den Mautgesellschaften getrennt werden soll, um es unabhängigen Ausstellern zu ermöglichen, sich zu etablieren.

Ziel der neuen Regelung ist es, sich überschneidende Subventionen zu umgehen und Voraussetzungen für höhere Effektivität, Nutzerfreundlichkeit und Dienstleistungsentwicklung im Mautsektor zu schaffen.

Die Ausstellervorschrift ebnet den Weg, damit jeder Anbieter, der die genannten Zulassungsanforderungen erfüllt, für norwegische Maut- und Fährgesellschaften als Aussteller tätig sein kann. Die Ausstellervorschrift wurde am 14. Dezember 2018 beschlossen und trat am 1. Januar 2019 in Kraft. Siehe Ausstellervorschrift (Lovdata – Datenbank mit norwegischen Gesetzen und Vorschriften)

Aus den Zahlen für 2019 geht hervor, dass der Mautsektor in Norwegen 11,4 Mrd. NOK (ca. 1,14 Mrd. EUR) durch 64 Mautprojekte eingenommen hat. Die Einnahmen durch Durchfahrten basieren auf 880 Millionen Durchfahrten, von denen 77,8 % mit Mautchip-Verträgen erfolgt sind.

 Ein Vertrag mit einem AutoPASS-Aussteller bietet dem Nutzer Vorteile wie rabattierte Durchfahrtstarife, Ein-Stunden-Regelungen, monatliche Höchstgrenzen und Sammelrechnungen.

Die Ausstellervergütung wird vom norwegischen Verkehrsministerium festgelegt und liegt bei 1,75 % des Durchfahrtstarifs.“

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