Die norwegische Straßenverwaltung Statens Vegvesen tritt mit einer Übergangsfrist bis zum 31.03.2022 vom Abkommen und der Zusammenarbeit mit EasyGO zurück. Passagen mit Chip von norwegischen AutoPASS-Ausstellern bei ausländischen Betreibern werden nach dem 1. März 2022 nicht mehr bei AutoPASS Samvirke weitergegeben. Norwegische Aussteller, die möchten, dass der Chip weiterhin funktioniert, beispielsweise auf der Øresund-Brücke oder auf der Brücke über den Großen Belt, müssen bei der norwegischen Straßendirektion eine EETS-Genehmigung beantragen und bei dem jeweiligen Betreiber einen Antrag stellen, als Aussteller zugelassen zu werden.

Während der Übergangszeit gilt für Aussteller, die bei AutoPASS Samvirke zugelassen und auch EasyGO-Aussteller sind, folgendes:

  • Die Chips, die ab Neujahr in Norwegen verwendet werden, sind in Norwegen weiterhin gültig, und die Chips können weiterhin auf der Statusliste stehen.
  • Alle zugelassenen Aussteller bei AutoPASS Samvirke müssen zu AutoPASS HUB umgestellt werden. Die norwegische Straßenverwaltung steht in direktem Dialog mit den betroffenen Ausstellern.
  • Alle Vergütungen von Ausstellern in Norwegen folgen ab dem 01.01.2022 dem für Aussteller vorgeschriebenen Satz von 1,75 % pro Passage und nicht der Ausstellervergütung gemäß dem EasyGO-Abkommen.

Nach der Übergangsfrist müssen alle Aussteller, die sich für die Nutzung von EasyGO HUB entscheiden, die Transaktionskosten selbst tragen.

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