In vielen europäischen Ländern dienen Mautgebühren mittlerweile zur Finanzierung und zum Betrieb von Straßen bzw. zur Reduzierung von Stauvorkommen und Umweltverschmutzung in Städten.

Eine zunehmende Nutzung von Mautsystemen erfordert eine verstärkte Koordination der einzelnen Systeme, um eine einfache Anwendung und einen effizienten Betrieb zu gewährleisten. Diese Arbeit steht bei der EU deshalb weit oben auf der Tagesordnung. So wurde ein gemeinsamer Standard zur elektronischen Zahlung von Mautgebühren in der Eurozone beschlossen.

Die drei skandinavischen Länder Schweden, Norwegen und Dänemark haben sich 2007 zusammengeschlossen und ermöglichen seitdem unter dem Namen EasyGo allen, die einen elektronischen Chip aus einem dieser Länder besitzen, die Nutzung ihres eigenen Chips als Zahlungsmittel an Mautstationen in jedem der drei Länder. 2013 ist diese Zusammenarbeit um Österreich erweitert worden und betrifft alle Fahrzeuge über 3,5 t. Skandinavische Fahrzeuge können in Österreich nur mit speziellen Chips fahren, die entweder in Dänemark oder in Österreich ausgestellt werden. Eine Ausstellung der EasyGo-Chips kann in Norwegen und Schweden vorläufig noch nicht erfolgen.

Weitere Informationen unter easygo.com

Der AutoPASS-Chip kann für einzelne Reedereien und Brücken in Dänemark und Schweden genutzt werden. Chips (OBEs) von anderem Service Anbieter in der Europäischen Zusammenarbeit können auch in Norwegen genutzt werden.

Nähere Informationen hierzu unter: EasyGo.com